Bibel-Kontext

Bibel-Kontext

Über dieses Projekt

Dieses Projekt hilft jedem, seine Bibelkenntnisse in Bezug auf Kontext (Zusammenhang) zu verbessern. Weißt du, in welcher Situation (Kontext) Jesus das Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählte? Nein? Dann kennst du dieses Gleichnis nicht wirklich. In diesem Lernspiel beziehen sich alle Fragen auf den Kontext in der Bibel. Entdecke und lerne biblische Zusammenhänge!

Begleitend zum Lernspiel werden am Ende einige Texte veröffentlicht, die diese Idee vom Kontext veranschaulichen und beim Bibelstudium helfen.

Varianten des Spiels

Allein spielen: 1) Antwort notieren. 2) Eigene Antwort anhand der Lösung und des Bibeltextes prüfen. 3) Eigene Fehler notieren und später diese Frage wiederholen.

Zusammen spielen: Wie oben, aber alle Spieler lösen die Fragen gemeinsam.

In Gruppen spielen: 1) Jede Gruppe beantwortet gleichzeitig die gleiche Frage bzw. Kärtchen. 2) Die notierten Antworten anhand der Lösung und des Bibeltextes prüfen. 3) Für jede richtige Antwort (bzw. Unterfrage) gibt es einen Punkt.

Als Bibelkenner spielen: 1) Selbst die Antwort formulieren, ohne die vorgegebenen Lösungen. 2) Eigene Antwort anhand der Lösung und des Bibeltextes prüfen. 3) Eigene Fehler notieren und später diese Frage wiederholen.

Hinweise und Tipps

Hier sind leichte und schwere Fragen zu finden. Denn die einen brauchen noch Grundlagen, und die anderen sollen ihr Wissen vertiefen.

Nimm dir Zeit für die Bibel. Bei drei Fragen (Kärtchen) am Tag sind für dieses Lernspiel etwa fünf Wochen notwendig. Du kannst aber am Anfang das Projekt überfliegen.

Alle Fragen (Kärtchen) sind durchnummeriert, damit du einfacher das notieren kannst, was du nochmals durchgehen willst.

Hier gibt es in zitierten Bibeltexten einige Kürzungen […]. Darum ist es wichtig, die angegebenen Bibelstellen zusätzlich in der eigenen Bibel durchzugehen.

Alle Zitate sind nach Luther-Bibel 1912; mit wenigen sprachlichen Anpassungen, zum Beispiel »wenigstens« statt »allenthalben«.

Wenn es dir lieber ist, darfst du dieses Lernspiel gern als ein Bibel-Seminar verstehen.

1. Vor dem Spiegel

Was bedeutet im biblischen Kontext ein Mann, der sich im Spiegel betrachtet, aber bald vergisst, wie er aussah?

  1. Immer die eigene Heiligung vergessen.
  2. Beim Lesen der Bibel die eigenen Sünden nicht erkennen.
  3. Das Wort Gottes hören, aber nicht tun.
Bibel-Kontext & Lösung

22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein, wodurch ihr euch selbst betrügt. 23 Denn so jemand ist ein Hörer des Worts und nicht ein Täter, der ist gleich einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut. 24 Denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stunde an, wie er gestaltet war. 25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.
Jakobus 1:22–2

Warum kam die Königin von Saba zu Salomo?

  1. Sie wollte mit einer Intrige sein Reich schwächen.
  2. Sie hörte von seinem Gott und wollte seine Weisheit prüfen.
  3. Sie wollte alle seine Rätsel lösen.

Was hat die Königin von Saba dabei erkannt?

  1. Salomos Rätsel bezeugen seine göttliche Weisheit.
  2. Salomo liebte sie zwar, durfte aber keine Heidin heiraten.
  3. Salomos großen Gott gebührt Lob.
Bibel-Kontext & Lösung

Und da der Ruf von Salomo und von dem Namen des Herrn kam vor die Königin von Saba, kam sie, Salomo zu versuchen mit Rätseln. Und sie kam gen Jerusalem mit sehr vielem Volk, mit Kamelen, die Spezerei trugen und viel Gold und Edelsteine. Und da sie zum König Salomo hineinkam, redete sie mit ihm alles, was sie sich vorgenommen hatte. Und Salomo sagte es ihr alles, und war dem König nichts verborgen, das er ihr nicht sagte. […].

[Die Königin von Saba] sprach zum König: Es ist wahr, was ich in meinem Land gehört habe von deinem Wesen und von deiner Weisheit. Und ich habe es nicht wollen glauben, bis ich gekommen bin und habe es mit meinen Augen gesehen. Und siehe, es ist mir nicht die Hälfte gesagt. Du hast mehr Weisheit und Gut, denn das Gerücht ist, das ich gehört habe. Selig sind deine Leute und deine Knechte, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören. Gelobt sei der Herr, dein Gott, der zu dir Lust hat, dass er dich auf den Thron Israels gesetzt hat; weil der Herr Israel liebhat ewiglich, hat er dich zum König gesetzt, dass du Gericht und Recht hältst.
1. Könige 10:1–9
Vgl. 2. Chronik 9:1–12

Wie beendet Jesus sein Gleichnis vom verlorenen Sohn?

  1. Der Vater spricht mit seinem älteren verärgerten Sohn.
  2. Der verlorene Sohn fällt seinem Vater in die Arme.
  3. Der zurückgekehrte Sohn fordert vom Vater sein Erbe.

An wen richtet Jesus dieses Gleichnis hauptsächlich?

  1. An einen reichen Jüngling, der seine Sünden und seine Verlorenheit nicht einsah.
  2. An Schriftgelehrte und Pharisäer, die murrten, statt sich zu freuen, dass Jesus Sünder annahm.
  3. An seine Jünger, die darüber stritten, wer von ihnen dem himmlischen Vater mehr dient.
Bibel-Kontext & Lösung

Es nahten aber zu ihm [Jesus] allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: [Es folgt das Gleichnis vom verlorenen Schaf …]. Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

[Es folgt das Gleichnis vom verlorenen Groschen …] Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte. 10 Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

[Es folgt das Gleichnis vom verlorenen Sohn …] 22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebt ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, 23 und bringt ein gemästetes Kalb her und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. 25 Aber der älteste Sohn war 28 […] zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. […]. 31 Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.
Lukas 15:1–32

»Den Geist dämpft nicht, die Weissagung verachtet nicht …« Was steht direkt danach geschrieben?

  1. »Ich will beten mit dem Geist und will beten auch im Sinn; ich will Psalmen singen im Geist und will auch Psalmen singen mit dem Sinn.«
  2. »Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet allen bösen Schein.«
  3. »Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.«
Bibel-Kontext & Lösung

19 Den Geist dämpft nicht, 20 die Weissagung verachtet nicht; 21 prüft aber alles, und das Gute behaltet. 22 Meidet allen bösen Schein.
1. Thessalonicher 5:19–22

»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben …« In welcher Situation sagte Jesus das?

  1. Als Thomas ihn fragte: »Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; und wie können wir den Weg wissen?«
  2. Als er von Herodes gefragt wurde: »Woher kommst du?«
  3. Als Petrus sagte: »Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens …«

Wie geht diese Aussage von Jesus weiter?

  1. »Niemand kommt zum Vater denn durch mich.«
  2. »Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.«
  3. »Und die Wahrheit wird euch frei machen.«
Bibel-Kontext & Lösung

Und er [Jesus] sprach zu seinen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, das wisst ihr, und den Weg wisst ihr auch. 5 Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; und wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt hättet, so würdet ihr auch meinen Vater kennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Johannes 14:1–7

»Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird’s klar.« Wer sagte das wem?

  1. Der Prophet Nathan zu David.
  2. Elihu zum leidenden Hiob.
  3. Gott zum Volk Israel in der Wüste.

Was bedeutet das im Kontext?

  1. Gott lässt zwar zu, dass die Gerechten leiden, aber er hilft ihnen auch.
  2. Der Schöpfer hält diese Welt in der Hand und lenkt auch den Klimawandel.
  3. Auch wenn wir gesündigt haben, dürfen wir das Licht Gottes erneut sehen.
Bibel-Kontext & Lösung

[Elihu sprach zum leidenden Hiob:]

Er [Gott] wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; sondern mit Königen auf dem Thron lässt er sie sitzen immerdar, dass sie hoch bleiben. […]. 15 Den Elenden wird er in seinem Elend erretten und dem Armen das Ohr öffnen in der Trübsal. […]. 23 Wer will ihm weisen seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: »Du tust Unrecht?«
Johannes 14:1–7

21 Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird’s klar. 22 Von Norden her kommt Gold; um Gott her ist schrecklicher Glanz. 23 Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht. 24 Darum müssen ihn fürchten die Leute; und er sieht keinen an, wie weise sie sind.
Hiob 37:21–24

Ein Mann baute sein Haus auf Felsen, der andere baute auf Sand. In welcher Situation sagte Jesus dieses Gleichnis?

  1. Als er im Tempel die Schriftgelehrten tadelte.
  2. Als er über den starken Glauben sprach, der Felsen versetzt.
  3. Zum Schluss seiner Bergpredigt.

Mit wem verglich Jesus den Mann, der sein Haus auf Sand baute?

  1. Wer sein Leben nicht auf Gottes Geboten gründet.
  2. Wer das Wort Gottes hört, aber nicht tut.
  3. Wer keine eigene Meinung hat.
Bibel-Kontext & Lösung

[Jesus sprach:] 24 Darum, wer diese meine Rede [die Bergpredigt] hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute. 25 Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht, denn es war auf einen Felsen gegründet.

26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Mann gleich, der sein Haus auf den Sand baute. 27 Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.
Matthäus 7:24–27
Vgl. Matthäus 5:1–2 • Lukas 6:47–49

Was bedeutet im Kontext, die feurigen Kohlen auf das Haupt des Nächsten zu sammeln?

  1. Andere ermahnen, damit sie zum Nachdenken kommen.
  2. Den Ehebrechern vom ewigen Feuer predigen.
  3. Das Böse mit Gutem vergelten, z. B. Feinde speisen.

Was steht davor geschrieben?

  1. Rächt euch nicht selbst, sondern überlasst alles Gott.
  2. Der heilige Gott ist ein verzehrendes Feuer.
  3. Liebe deinen Nächsten, aber weise ihn auch zu Recht.

Was steht im nächsten Vers?

  1. «Die Geistestaufe ist wie ein verzehrendes Feuer».
  2. «Überwinde das Böse mit Gutem».
  3. «Heiraten ist besser als in fleischliche Glut geraten».
Bibel-Kontext & Lösung

19 Rächt euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« 20 So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12:19–21

21 Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser. 22 Denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der Herr wird dir’s vergelten.
Sprüche 25:21–22

In welchem Kontext steht, dass Herodias Tochter vor Herodes tanzte und damit die Tötung von Johannes dem Täufer erzwang?

  1. Als Herodes meinte, dass Jesus der von den Toten auferstandene Johannes der Täufer sei, den er hinrichten ließ.
  2. Beim Bericht über die Intrige von Herodias, die zum Streit zwischen Herodes und Pilatus führte.
  3. Als Jesus die Folgen des sündhaften Lebens der Regierenden bemängelte, insbesondere des Herodes.
Bibel-Kontext & Lösung

Zu der Zeit kam das Gerücht von Jesu vor den Vierfürsten Herodes. Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten. Denn Herodes hatte Johannes gegriffen, gebunden und in das Gefängnis gelegt wegen der Herodias, seines Bruders Philippus Frau. Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, dass du sie habest. Und er hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten.

Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl. Darum verhieß er ihr mit einem Eid, er wollte ihr geben, was sie fordern würde. Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers! Und der König ward traurig; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tisch saßen, befahl er’s ihr zu geben. 10 Und schickte hin und enthauptete Johannes im Gefängnis. 11 Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schüssel und dem Mädchen gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. 12 Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leib und begruben ihn; und kamen und verkündigten das Jesus.
Matthäus 14:1–12
Vgl. Markus 6:14–29 • Lukas 9:7–9

Wann sagte Jesus das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum?

  1. Jesus hatte Hunger und sah einen Feigenbaum, auf dem er nur Blätter fand, aber keine Früchte.
  2. Jesus sprach mit seinen Jüngern über die Frucht des Geistes.
  3. Es wurde Jesus von Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.

Welchen Gedanken sagte Jesus in diesem Kontext zweimal?

  1. »So wird jeder fruchtlose Baum ins Feuer geworfen.«
  2. »Die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit …«
  3. »So ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.«

Worauf zielt dieses Gleichnis ab?

  1. Jeder Mensch ist Sünder und geht verloren, wenn er nicht Buße tut, obwohl Gott die Möglichkeit gibt.
  2. Ein guter Mensch vollbringt gute Werke, aber ein schlechter Mensch tut Böses.
  3. Die Christen sollen aus Dankbarkeit zu Gott gute Werke tun, damit andere es sehen und Gott preisen.
Bibel-Kontext & Lösung

Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm [Jesus] von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, weil sie das erlitten haben? Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. Oder meint ihr, dass die achtzehn, auf welche der Turm in Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen? Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.

Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und er kam und suchte Frucht darauf und fand sie nicht. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum, und finde sie nicht. Haue ihn ab! Was hindert er das Land? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis dass ich um ihn grabe und bedünge ihn, ob er wollte Frucht bringen; wenn nicht, so haue ihn darnach ab.
Lukas 13:1–9

Kann man die Bibel wörtlich zitieren und dabei Unrecht haben? Wird beim wörtlichen Zitieren der Heiligen Schrift nicht zwangsläufig das Richtige gesagt? Nein! Und zwar immer dann, wenn einzelne Bibelverse zwar wörtlich angeführt werden, aber aus dem Kontext, das heißt aus dem Zusammenhang gerissen werden. »Es gibt keinen Gott« – wäre also ein falsches Zitat. Denn in der Bibel heißt es mehrmals: »Der Narr spricht in seinem Herzen: ‚Es gibt keinen Gott!‘« (Ps 14:1 und 53:2)

Dieses Thema veranschaulicht ein Ereignis aus dem Leben von Jesus Christus. Die Bibel berichtet, dass Jesus vierzig Tage in der Wüste verbrachte, wo er von Satan versucht wurde. Schauen wir uns die Struktur der Versuchungen genau an.

Bei der ersten Versuchung bittet Satan den hungrigen Jesus Steine in Brot zu verwandeln. Jesus spricht aber: »Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes« (Lk 4:4). Bei einer weiteren Versuchung wird Jesus die ganze Welt versprochen, vorausgesetzt er betet Satan an. Jesus antwortet aber: »Es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen« (Lk 4:8). Auf was bezieht sich hier Jesus zweimal? Er widersteht beiden Versuchungen mit der Bibel: »Es steht geschrieben«.

Deshalb geht Satan etwas raffinierter vor. Da Jesus sich auf das Wort Gottes stützt, versucht Satan dies aufzugreifen und zu verdrehen. Satan erklärt sich mit Jesus quasi einverstanden und sagt ebenfalls »es steht geschrieben«. Wir wollen diese Stelle lesen, um das falsche Zitieren der Bibelverse ohne ihren Kontext zu verstehen:

Und er [Satan] führte ihn [Jesus] nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du der Sohn Gottes bist, so stürze dich von hier hinab; denn es steht geschrieben: »Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt«. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!« (Lk 4:9-12, vgl. Ps 91:11-12)

Was passiert bei dieser Versuchung? Satan – kaum zu glauben! – zitiert wirklich die Bibel und bittet Jesus dieses biblische Wort in Anspruch zu nehmen. Doch Jesus folgt diesem Rat nicht und… macht genau das Richtige. Denn Satan beraubt diese Bibelverse ihres Kontextes. Wie ist der Kontext? In den von Satan zitierten Versen aus einem Psalm heißt es, dass derjenige, der den Herrn zum Beschützer macht, von ihm bewahrt wird. Darum lesen wir dort: »Denn du [sprichst]: Der Herr ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht« (Ps 91:9).

Satan zitiert falsch, weil es in diesem Psalm nicht darum geht, dass jemand vom Dach herunterspringen und sich dabei auf Gottes Bewahrung berufen soll. Wer so denkt, versucht Gott, so lautet Jesus Antwort. Er weiß, dass die aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelverse in diesem Fall in die Versuchung des Herrn münden. Deshalb erwidert er: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!«

Worin besteht hier diese Versuchung des Herrn? Anstatt Gott zur eigenen Zuflucht zu machen, wird die Allmacht Gottes angezweifelt, was schließlich in die Formel ausartet: Gott, wenn es dich gibt, dann los – fange mich auf. Somit wird die Souveränität und Allmacht Gottes angegriffen. Diese gotteslästerliche Wenn-Konstruktion hat Satan auch in dieser Geschichte mehrmals auf der Zunge: Wenn du Sohn Gottes bist… (Lk 4:3,9)

Wie einst die Israeliten, so musste auch Jesus durch die Wüste. Doch er versuchte den Herrn nicht, er forderte Gott nicht heraus. Im Hinblick auf Kontext hat Jesus durchschaut, wie Satan die Psalmverse verdreht hat. Nicht jeder, der die Bibel zitiert, hat also zwangsläufig recht!

Dieses Beispiel zeigt, dass der Kontext nicht nebensächlich ist, sondern grundlegend. Hätte Jesus das falsche Zitieren der Bibel akzeptiert, dann hätte er gesündigt – und die Menschheit wäre verloren. Lasst uns von Jesus lernen, die Bibel zusammenhängend zu lesen!

Notiz: Gott versuchen?
Es gibt zwei Bedeutungen des Wortes »Versuchung«: a) Jemanden zur Sünde verführen; oder b) Zweifeln, dass Gott allmächtig ist und ihn damit herausfordern (Ps 95:9; 106:14; Mt 4:7; 1Kor 10:9; Heb 3:8-9). Die Israeliten versuchten Gott in der Wüste: »Ihr sollt den Herrn, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn bei Massa versucht habt!« (5Mo 6:16) Was heißt wie bei Massa? Als die Israeliten aus Ägypten zogen, hatten sie kein Wasser. Sie murrten deswegen gegen Mose und Gott. Mose sprach zu ihnen: »Warum versucht ihr den Herrn?« (2Mo 17:2) Gott machte ein Wunder und versorgte sie mit Wasser aus einem Felsen. Es war aber kein glückliches Ende, weil die Israeliten Gott versucht haben. Deshalb heißt es: »Da gab man dem Ort den Namen Massa und Meriba, wegen der Herausforderung der Kinder Israels, und weil sie den Herrn versucht und gesagt hatten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?« (2Mo 17:7) Der Mensch kann also Gott versuchen, was er aber nicht machen soll: »Lasst uns auch nicht Christus versuchen…« (1Kor 10:9)

Viele kennen das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Wenn man allerdings dieses Gleichnis des Kontextes beraubt, wird es eine schlecht erzählte Geschichte. Denn als der verlorene Sohn zum Vater zurückkehrt, kommt kein Happyend, sondern Jesus erzählt weiter: Es taucht der ältere Sohn auf, der sich über seinen Bruder und Vater ärgert. Warum? Konnte Jesus nicht zum Punkt kommen? Ein nicht gelungener Einschub? Bei Christus sicherlich nicht! Was will also Gott mit diesem Gleichnis sagen? Dass der Sünder zu Gott zurückkehrt? Ja, aber das ist zu wenig, weil dieses Gleichnis damit nicht endet. Um das zu verstehen, müssen wir zurück zum Anfang des Gleichnisses und zu der Situation, in der es erzählt wurde.

Davor erzählt Jesus noch ein Gleichnis, nämlich über die verlorene Drachme, also eine Münze. Er beginnt so: »Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet?« (Lk 15:8) Auf den ersten Blick gibt es hier keine Erklärung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn. Seine Geschichte über die verlorene Drachme beginnt Jesus mit einem »oder«. So beginnt man keine Geschichte, sondern eine Fortsetzung.

Was sagt also Jesus vorher? Davor erzählt er das berühmte Gleichnis vom verlorenen Schaf, welches er ebenfalls mit einer Frage beginnt: »Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wildnis und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?« (Lk 15:4) In allen drei Gleichnissen geht es um das Finden des Verlorenen. Aber das erklärt nicht die Szene mit dem älteren Sohn, der sich über den zurückgekehrten Bruder ärgert.

Um die eigentliche Aussage der ersten zwei Gleichnisse zu verstehen, muss man sie komplett anschauen, das heißt auch ihr Ende. Beide Gleichnisse sind gleich aufgebaut. Als der Hirte sein Schaf und die Frau ihre Drachme finden, rufen sie ihre Freunde und Nachbarn zusammen und sagen: »Freut euch mit mir« (Lk 15:6,9), denn das Verlorene ist gefunden. Eben diese Freude betont Jesus jeweils am Ende des Gleichnisses. Beim Hirten: »Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen«; und bei der Frau: »Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut« (Lk 15:7,10). Es geht also um die Freude über das Wiedergefundene. Der Hirte und die Frau freuen sich.

Dürfen wir dies wirklich behaupten? Natürlich, weil das auch der Kontext eindeutig bestätigt. Fragen wir endlich, wem und warum Jesus diese drei Gleichnisse in einem Atemzug erzählt. Die Situation ist folgende:

Es pflegten sich ihm [Christus] aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen! (Lk 15:1-2)

Der Ausgangspunkt dieser drei Gleichnisse ist also das Murren der Pharisäer und Schriftgelehrten darüber, dass Jesus Gemeinschaft mit verlorenen Menschen hat.

Was wird also im Gleichnis vom verlorenen Sohn erzählt? Ja, über den verlorenen Sohn, aber nicht ausschließlich. Die Wiederkehr des verlorenen Sohnes ist nur ein Teil der Geschichte, die – wie bereits gesagt – nicht in das Happyend mündet. Die ganze Situation macht deutlich, dass Jesus nicht nur über das Wiedergefundene erzählt, sondern über die Reaktion der Menschen darauf. Im dritten Gleichnis fügt Jesus eine weitere Reaktion hinzu. Der ältere Sohn freut sich nicht über die Wiederkehr des Bruders, welcher wiedergefunden wurde. Als aber der Vater seinen verlorenen Sohn sieht, heißt es: »lasst uns essen und fröhlich sein« und »sie fingen an, fröhlich zu sein« (Lk 15:23-24). Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Jesus dieses Gleichnis mit folgenden Worten des Vaters an den älteren Sohn abschließt:

Du solltest aber fröhlich sein und dich freuen, denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden. (Lk 15:32)

Mit diesen Worten zeigt Jesus den Schriftgelehrten und Pharisäern die richtige und falsche Reaktion hinsichtlich des Wiedergefundenen.

Somit erzählen alle drei Gleichnisse hauptsächlich darüber, dass wir die Sünder nicht verachten sollen, da Gott sie retten will. Betont wird die Reaktion der Menschen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist schwerpunktmäßig ein Gleichnis darüber, wie einige sich nicht darüber freuen können, dass Gott sich den sündigen Menschen zuwendet.

Weißt du, im welchen Kontext Jesus das Gleichnis über einen nächtlichen Besuch eines Nachbarn und drei Broten erzählte? Und wann hat Jesus das Bild von einem Ei und Skorpion gebraucht? Alles das sagte Jesus, als er seinen Jüngern das Gebet »Vater unser« beigebracht hat. Genau in diesem Zusammenhang sprach er: »Bittet, so wird euch gegeben…«

Um eine Aussage richtig zu verstehen, muss man das Thema sehen, im Kontext dessen diese Aussage steht. Zum Verständnis betrachten wir, wie – im Lukasevangelium – Jesus selbst das Gebet »Vater unser« ausgelegt hat. Erinnern wir uns zunächst an dieses grundlegende Gebet:

Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns täglich unser nötiges Brot! Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist! Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen! (Lk 11:2-3)

Der Leitgedanke in diesem Bibelwort ist das Bitten und Geben, was auch in nächsten Versen mehrmals wiederholt wird. Wir finden im kurzen Gebet »Vater unser« sieben Bitten: geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, gib uns unser tägliches Brot, vergib uns unsere Sünden, führe uns nicht in Versuchung, erlöse uns von dem Bösen.

Um diesen Gedanken vom Bitten und Geben zu verdeutlichen, erzählt Jesus zum Gebet folgendes Gleichnis:

Wenn einer von euch einen Freund hätte und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Freund, leihe mir drei Brote, denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann! und jener würde von innen antworten und sagen: Mache mir keine Mühe! Die Türe ist schon verschlossen, und meine Kinder sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben! – ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht. (Lk 11:5-8)

In vielen Ländern, wo Freunde noch ohne Termine vorbeischauen, gibt es solche Fälle bis heute. Man bekommt nachts einen unerwarteten Besuch, den man gerne stärken möchte. Doch – eine Horrorvorstellung jeder Hausfrau! – man hat nichts, auch kein Brot. In solchen Ländern, wo nachts keine Läden geöffnet sind, klopft man beim Nachbarn und leiht sich das Nötige aus. Jesus erklärt weiter: Selbst wenn der Nachbar nicht aufstehen wird, weil er ein Freund ist, so wird er doch wegen der Unverschämtheit des Bittenden aufstehen und geben. Jesus sagt damit, dass wir den himmlischen Vater bitten sollen, weil er uns nicht vor verschlossener Tür stehen lässt. Deshalb beendet Jesus dieses Gleichnis mit den Worten:

Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. (Lk 11:9-10)

Wir sollen also unseren lieben Vater im Himmel bitten, wenn wir etwas bekommen wollen. Das dürfte eigentlich klar sein…

Doch Jesus will mehr sagen. Warum gebraucht er nach diesem Gleichnis noch die Beispiele mit dem Vater? Wozu diese Bilder mit dem Ei und Skorpion? Ist doch klar, dass Gott uns keine Skorpione gibt, wenn wir um Brot bitten. Ist das tatsächlich klar? Glauben wir das? Ich denke, in Wirklichkeit haben wir sehr oft Angst von Gott etwas zu bekommen, weil wir eigentlich etwas anderes wollen; darum bitten wir auch nicht. Jesus versucht uns diese Angst zu nehmen, indem er spricht:

Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet? Oder wenn [er ihn] um einen Fisch [bittet], gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange? Oder auch wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel [den] Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten! (Lk 11:11-13)

Jesus weiß, dass wir oft ganz bewusst den himmlischen Vater nicht bitten, weil wir Angst vor der Antwort haben. Oft haben wir Angst zu sagen »dein Wille geschehe«, weil wir unseren Willen durchsetzen wollen.

Ein Christ erzählte mir, wie er mit den Worten »dein Wille geschehe« zu kämpfen hatte, weil er befürchtete, Gott könnte ihn als Missionar ins Ausland senden. Der Bruder wünschte sich aber was anderes. Schließlich – wenn wir ganz ehrlich sind – will jeder von uns ein bequemes und müheloses Leben haben. Doch der Dienst für Gott ist eben kein Urlaub, sondern kostet Kraft, auch wenn dieser Dienst uns glücklich macht. Irgendwann hat aber der Bruder auch diesbezüglich seinen Willen ganz in die liebende und starke Hand Gottes abgelegt und wurde gesegnet; übrigens ohne seine Heimat verlassen zu müssen.

Mit dem Gebet »Vater unser« und seiner Erklärung dazu lehrt uns Jesus, den himmlischen Vater zu bitten, der uns gerne das Gute schenken möchte. Dieses Bitten und Geben wird in den zwölf bereits zitierten Versen etwa zwanzigmal erwähnt. Außerdem gibt es solche Gedankenstränge wie »unser tägliches Brot gib uns« und den um das Brot bittenden Nachbarn sowie den Vater, der seinem Sohn keinen Stein statt Brot geben wird. Auch die Worte »klopft an, so wird euch aufgetan« beziehen sich natürlich auf das Gleichnis und Gebet davor. Jesus macht uns deutlich, dass wir mit unseren Bitten bei Gott anklopfen sollen, weil sein Wille darin besteht, uns das Gute zu geben.

Gott wird dir keinen Skorpion geben, sondern schenkt dir Brote, die du mit anderen teilen kannst. Bete: Unser Vater, dein Wille geschehe!